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Resumé

Warum wird alles immer so stressig vor Weihnachten? Warum kann ich nicht einmal die Vorweihnachtszeit genießen? Warum wache ich immer am 24. auf und registriere dann erst, dass es wieder soweit ist? Aber vielleicht ist es auch gut so. Denn so bemerke ich wenigstens nicht die Einsamkeit um mich herum.

 Ich stelle andauernd Fragen. Niemand antwortet mir. Warum nicht? Für was halten die mich alle? Zu jung, zu eingebildet? Realitätsfern? Ach, wenn die doch nur wüssten.

 Gestatten, dass bin ich:

 - zu jung

- egoistisch

- ignorantisch

- verzogen

- eingebildet

- falschdenkend

- dumm

- besserwisserisch

 Okay, vielleicht bin ich das ja wirklich. Aber warum legt man mir dann Sachen auf die ein "zu junges, dummes, verzogenes" Mädchen nicht bewältigen kann? Was hat das für einen Sinn? Bestrafung? Eine Qual? Oder wollen sie einfach nicht zugeben, dass ich nicht so bin, wie sie denken? Wollen sie nicht zugeben, dass ich viel erwachsener bin, als die Erwachsenen, die über mich urteilen? Sie begehen Fehler, ich übersehe sie nicht und urteile im Stillen. Sie wissen es. Ich weiß es. Ich werde bestraft. Es macht keinen Sinn, oder?

Ich hätte so viele andere Sachen zu tun. So viel wichtiges. Aber ich kann einfach nicht mehr. Und dann habe ich die ganze Zeit noch dieses Bild in meinem Kopf: Eine Straße irgendwo im Nirgendwo. Ich im Auto. Ein Cabrio, welches ich mal nicht hasse, denn es fährt und ich stehe auf dem Sitz und strecke meine Arme aus. Meine Haare wehen im Wind, aber sie behindern nicht meine Sicht. Ich schließe meine Augen und spüre die Sonne auf meinem Gesicht. Ich lächel.

Ich glaub, dass ist es was ich will. Freiheit. Nicht diese, die ich habe, die Andere. Meine Seele soll frei sein. An nichts gebunden. Ich will leben.

Ich will die Sonne aufgehen sehen.

Ich will an einem Strand sitzen und den Sonnenuntergang sehen.

Ich will nachts auf einer Wiese die Sterne beobachten.

Ich will mein Kopf in eiskaltes Wasser stecken.

Ich will einen Baum pflanzen und sehen wie er wächst.

Ich will mich an jemandes Schulter lehnen.

Ich will laut lachen.

Ich will mich laut jubelnd im Kreis drehen.

Ich will auf einen Berg stehen und zum Abgrund blicken.

Ich will mein Echo hören.

Ich will bis ans Ende meiner Kräft gehen.

 

Ich will leben.

22.11.09 16:50


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xoxo GossipGirl

Ich muss zugeben, GossipGirl macht einen irgendwie süchtig. Süchtig nach Gossip. Es macht mich gehässig. Namen werden aus meinem Kopf gestrichen, nur die Buchstaben bleiben erhalten und innerlich verfasse ich einen Blogeintrag, in dem ich all meine Gedanken einbinde. Ich stelle mir vor, dass ich ihn veröffentlichen werde. Jeder würde die Wahrheit lesen. Jeder. Und ich werde das unbekannte GossipGirl bleiben.

Aber nein. Das mache ich nicht. Ich könnte niemanden so etwas antun. Obwohl sie es verdient hätten. Wirklich verdient hätten.

 xoxo - die unheimlich aufrechte, für alle den kopfhinhaltende, schüchternde & zugleich ziemlich dumme ... bloggerin.

11.9.09 14:53


Sternschnuppenwünsche und Schornsteinfeger

Ich habe vor kurzen Sterne beobachtet. Und Sternschnuppen. An diesem Tag war ich nicht glücklich. Nicht glücklich, aber offen für neues. Da, eine Sternschnuppe. Ein Wunsch. Schnell.

"Ich will Ihn vergessen."

Drei Wochen lang sah ich ihn nicht. Er war wie vom Erdboden verschwunden. In der Zwischenzeit gab es Situationen, in denen er hätte zu mir kommen sollen. Der bloße Anstand hätte es erfordert. Aber nein, er kam nicht.

Man sieht die Schornsteinfeger nur noch selten auf den Straßen, aber vor ein paar Tagen sah ich einen. Ein Wunsch. Schnell.

"Ich will Ihn nicht vergessen. Ich kann Ihn nicht vergessen."

Am nächsten Tag kam er. Ging an mir vorbei. Redete mir den Anderen. Beachtete mich nicht. Und ich verfluchte innerlich den Schornsteinfeger.

 

2.9.09 21:38


Zukunftsängste

Es ist, als ob die Zeit an mir vorbei fliegen würde. Eben saß ich noch mit meiner Familie im Garten, das Planschbecken war aufgebaut, dann regnet es plötzlich, meine Einschulung, dann meine erste vier in Mathe, eine Tragödie, dann meine erste große Liebe, vergessen, meine zweite große Liebe, vergessen, Schmetterlinge im Bauch, eine Unsicherheit, gewünscht zu vergessen ... und nun ist es bald vorbei. Ich glaube, dass vielen erst später einmal bewusst wird, was die Schule aus einem gemacht hat. Man erlebte seine ersten Erfolge, Niederlagen, richtige Freundschaften, Streiterein und man veliebt sich. Möglicherweise, ganz sicher.

Und wenn ich jetzt auf den Kalender blicke, wird es mir bewusst. Solange dauerts nun auch nicht mehr. Dann wird alles vorbei sein. Schule ist für mich alles. Dort spielt sich alles ab. Alles wichtige.

Ich habe Angst vor dem Ende. Mit wem werde ich danach noch Kontakt haben? Mit meiner Clique? Sicher. Mit meiner Sitznachberin in Physik? Eher nicht. Und mit Ihm? Aus dem Blick, aus dem Sinn.

Was habe ich nur getan? Was haben wir getan? Ein Lächeln, ein "Hallo?" und alles wäre wieder wie früher. Warum kann es nicht so sein?

2.9.09 21:31


Von Glaube und Hoffnung - und einem Stimmungswechsel binnen einer Minute

Alles nervte mich. Ich war angekotzt, angepisst und die Gewitterwolken hatten sich direkt über meinem Kopf versammelt - obwohl ich auf dem Rücksitz in der Tiefgarage saß. Ein Auto hielt neben mir.

Erster Blick. Der Typ hat mich angelächelt. Er hat mich wirklich angelächelt. Mich! Ich meine, mit meinen neuen Schuhen sah ich schon irgendwie stylisch aus. Also, wenn Er mich so sehen würde, dann würde sicherlich ein überraschter Kommentar folgen. Tja, und da saß ich da also in meinen neuen stylischen Schuhen, ließ mich von einem süßen Typen anlächeln (der ja noch nicht einmal meine Schuhe sehen konnte) und schnappte mir mein Buch und begann zu lesen.

Zweiter Blick. Ne halbe Minute später sah ich von meinem Buch auf. Er war immernoch nicht ausgestiegen und wir immernoch nicht losgefahren. Ich blickte zu ihm rüber. Irgendwie schien er meine Bewegung mitbekommen zu haben. Er blickte mich wieder an - und lächelte. Ich beschloss mich wieder meinem Buch zu widmen.

Meine Eltern stiegen ein. Wir fuhren rückwärts. Der Junge öffnete seine Tür. Stieg aus. Komm schon, dreh dich um. Dreh dich einfach um. Nur damit ich weiß, dass ich mir die zwei Blicke gerade nicht eingebildet hatte. Der Junge blickte nun in die gleiche Richtung wie ich und ich blickte direkt auf seinen Rücken.

Dritter Blick. Er starrte mich direkt an. Diret durch die Vorderscheibe. Und lächelte. Ich ließ mein Buch sinken - wer will schon von Happy Endings und Überraschungen lesen, wenn es sie auch im wirklichen Leben gibt - und überlegte einen Moment. Dann bewegte sich der eine Muskel, der sich in den letzten Monaten wohl so wenig bewegt hatte. Und ich lächelte.

Ich glaub, es gibt doch noch Hoffnung. Auch wenn sie noch nicht ganz da ist, ich werde nicht aufhören an sie zu glauben.

26.7.09 19:00


Fehler machen, leicht getan, schwer behoben

Manche Menschen haben anscheinend kein Gewissen. Wie können sie sonst ohne große Anstrengungen und Gedanken jemand anderes Schaden zufügen? Ich könnte sowas nie tun. Ich könnte nicht jemanden absichtlich Schaden zufügen und auch wenn es unabsichtlich passiert, so fühle ich mich auch noch Stunden, Tage, Wochen, Monate und Jahre danach nicht in der Lage daran zu denken, mit den Gedanken klarzuwerden. Ich fühle mich dann schlecht. Egal, was die Anderen sagen. Auch wenn sie meinen, dass ich keine Schuld tragen würde. Ich kann mit sowas nicht fertig werden.

 Aber es gibt trotzdem Leute, die handeln. Einfach so. Schlechte Taten. Sie sind stolz. Ich verstehe sie nicht. Wie denken sie? Nicht so wie ich. Ich denke zu kompliziert.

 Warte ich deshalb immer noch?

23.7.09 20:36


Es ist wieder einmal soweit

Wenn ich mir aussuchen könnte, wo ich leben möchte, dann würde ich Australien wählen. Oder Afrika. Irgendwo - weit weg, aber nicht mehr hier. Meine Schulzeit neigt sich dem Ende zu. Es sind noch ein paar Jahre, aber sie werden schnell vorbeigehen. Wie schnell werde ich dann von hier verschwinden? Wahrscheinlich sofort. Ich halte es hier einfach nicht mehr aus. Wenn ich in die Stadt gehe, mir diese Möchtegern Bitches und ihre Hoppertypen entgegenkommen, stülpt sich etwas bei mir im Magen um. Haben die denn keine Ziele im Leben? Wollen die ihr ganzes Leben bei uns im Kaff bleiben? Immer den gleichen Tagesablauf haben? Rauchen, Trinken, Schimpfen, Ausrasten, wie der letzte Dreck rumlaufen? Minderjährig schwanger werden? Sich vom Vater des ungeborenen Kindes trennen? Sich bei jemand neuem aushelen? Mit ihm in eine Einzimmerwohnung ziehen und dort mit 45 langsam zu Grunde gehen. Was für eine Perspektive. So etwas brauche ich mir hier nich anzugucken. Ich werde gehen, verschwinden. Sie werden Reden. Gossip. Klatsch & Tratsch und ich werde denken "Ach, leckt mich doch am Arsch." Und dann werde ich wieder kommen. Sie anlächeln. Nicht die Hopper und Bitches - nun ja, die vielleicht auch. Sondern die Anderen, die die mich niemals verstehen werden. Und ich werde hier bleiben und in Ruhe leben können.

Aber ich kann es einfach nicht. Ich kann diesen großen Schritt einfach nicht alleine machen. Ich brauche jemanden. Ich brauche einfach Ihn. Immernoch. Ich komme nicht von ihm los. Ich glaube, er ist wie eine Frucht. Oder noch besser: Wie eine von diesen pompösen, amerikanischen Torten! Sie sehen so wunderschön aus und man möchte sie einfach nur probieren, reinbeißen ... und dann feststellen, dass sie absolut Scheiße schmeckt. Doch bevor ich das weiß, das endlich einsehe, muss ich einfach probieren. Vielleicht ist das der Grund, warum ich nicht von Ihm loskomme.

Bald beginnt das neue Schuljahr. Die Karten mischen sich neu. Alles könnte sich ändern. Bitte, bitte lass es dieses Mal ein Royal Flush sein.

Aber im Pokern war ich noch nie gut.

22.7.09 21:09


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